Wupperpark Ost

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Wupperpark Ost2018-09-13T16:38:50+00:00

Projektbeschreibung

Ein Ort der Kommunikation – die Neugestaltung des Wupperparks zu einem geschützten und zugleich attraktiven, innerstädtischen Stadtplatz. Das Areal Wupperpark Ost, Projektbaustein des Gesamtprojekts „Neugestaltung Döppersberg“, befindet sich in zentraler, innerstädtischer Lage. Die unmittelbare Nähe zur Wupper sowie zur Fußgängerzone sowie die unterbaute Bunkeranlage sind bedeutsame Qualitäten des Gebiets, die aktuell nicht genutzt werden. Die angrenzende Kreuzung zweier Hauptverkehrsachsen beeinflusst den öffentlichen Raum derzeit negativ. Aus den örtlichen Gegebenheiten abgeleitet, ist die Gestaltung eines öffentlichen Raums mit Charakter eines grünen Stadtplatzes Ziel des Projekts. Außerdem sind auf dem Areal zwei Stadtbausteine vorgesehen – das Café Cosa als Kontaktcafé von Jobcenter und der FFSuchtkrankenhilfe e.V. sowie ein Info-Pavillon zur Unterbringung der Wuppertaler-Touristik mit der Funktion Kulturkarte.

Möglichkeitsraum Wupper Die Kernidee des Konzepts liegt in der Ausbildung eines Rückens zur stark befahrenen Straße hin und der Orientierung des öffentlichen Freiraums Richtung Wupper. Dieser neue Raum wird auf zwei unterschiedlichen Höhenniveaus ausgebildet. Durch eine tieferliegende Terrasse auf Höhe des unterbauten Bunkers wird die Zugänglichkeit und Belichtung des Bunkers gewährt, wodurch vielseitige Nutzungen ermöglicht werden. Andererseits wird der Höhenunterschied zur Wupper reduziert und diese auf eine neue, positive Art erfahrbar gemacht. Ein grünes Band entlang der Wupper lässt den jetzigen Entwässerungskanal zu einem öffentlich zugänglichen Erlebnisraum werden.

Repräsentativ und sozial Aus der Vorgabe der maximalen Nutzbarkeit einer Terrasse heraus werden die zwei neuen Gebäude unter Einhaltung der Abstandsflächen möglichst nah an den Grundstücksgrenzen angeordnet. Formal verknüpft werden die Funktionen dieser zwei Bausteine über ein begehbares Dach auf Niveau der Straße. Ziel ist die Gleichwertigkeit der differenten Nutzungen – der repräsentativen sowie der sozialen Nutzung. Der Unterschied der Bausteine liegt lediglich in ihrer Ausrichtung: während das Info-Pavillon extrovertiert auftritt und von der Fußgängerzone kommend als Eingang zur grünen Terrasse fungiert, richtet sich das Café Cosa nach innen.

Projektdetails

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