Sportpark Rheinhöhe – Neubau Freizeitbad mit Eissporthalle

//Sportpark Rheinhöhe – Neubau Freizeitbad mit Eissporthalle
Sportpark Rheinhöhe – Neubau Freizeitbad mit Eissporthalle2019-07-04T13:47:15+00:00

Projektbeschreibung

In Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Deyle GmbH

Ein umlaufendes, verglastes Fassadengewand lässt einen spannenden Dialog zwischen Baukörper und seiner Umgebung entstehen. Umgebung sowie bestehende Bäume reflektieren sich in den transparenten Glasflächen, so dass die Gebäudehülle fast immateriell wirkt. Am Sportpark Rheinhöhe ist, als Ersatz für das sanierungsbedürftige Freizeitbad in der Mainzer Straße, eine moderne und attraktive neue Badeanlage geplant. In Ergänzung zu den derzeit im Freizeitbad Mainzer Straße vorhandenen Nutzungen wird eine große Familien- bzw. Textilsauna mit Außenbereich entstehen. Als Ersatz für die ebenfalls sanierungsbedürftige Kunsteisbahn wird eine Eissporthalle am gleichen Standort realisiert. Darüber hinaus werden Büroräume der Geschäftsstelle des Bäderbetriebes mattiaqua und der Thermalbauhof in den Neubau integriert.

Die städtebauliche Leitidee des Gesamtkonzepts verfolgt eine lineare, höhengestaffelte Raumstruktur zwischen Konrad-Adenauer-Ring und dem angrenzenden Landschaftsraum mit der Wohnbebauung im Erlenweg. Dadurch entsteht einerseits eine neue Raumkante im Übergang zu den Großstrukturen der Schul-, Sport- und Verwaltungsbauten entlang des Konrad-Adenauer-Rings, anderseits durch die Topografie der Dächer ein angemessener Übergang zur niedrigen kleinteiligen Wohnbebauung im Erlenweg.

Dächer als Markenzeichen Die landschaftlich einzigartige Umgebung und die Integration der topografisch angelegten Freiflächen entwickeln für die neue Anlage des Sportparks nachhaltig prägende und gleichermaßen identitätsstiftende Gestaltungsleitlinien. Daraus können sich ganz selbstverständlich stadträumliche, architektonische und auch funktionale Ansätze ableiten, die respektvoll im Umgang miteinander und für die Gesamtanlage stärkend in Erscheinung treten.
Die horizontalen Dächer, die der Topografie folgen, werden zum Markenzeichen des Sportparks mit Wiedererkennungswert. Belebende und differenziert ausgearbeitete Bereiche im Inneren und im Freien können so den Badegästen angeboten werden.
Das Gesamtkonzept der gestalteten Landschaft lässt an diesem Ort die Architektur mit der Topografie im stadträumlichen Übergang miteinander verschmelzen. Das Volumen des Baukörpers wird durch Einbettung in die Landschaft angemessen reduziert und fügt sich dadurch harmonisch in die gesamtstädtebauliche und landschaftliche Situation ein.

Kommunikation Die zentrale architektonische Idee ist die Kommunikation des Baukörpers, die durch die allseitig verglasten Außenfassaden umgesetzt wird. Die Umgebung sowie die bestehenden Bäume reflektieren sich in den transparenten Glasflächen, so dass die Gebäudehülle fast immateriell wirkt. Durch das umlaufende Fassadengewand entsteht ein spannender Dialog zwischen dem Baukörper und seiner Umgebung. Der neue Sportpark wird zum Blickfang und zum neuen architektonischen Wahrzeichen. Der Sportpark weckt die Neugier der Umgebung bzw. der Nutzer und stahlt eine hohe ästhetische Gesamtwirkung aus.

Es wird eine dreigeschossige Anlage vorgeschlagen, deren Geschossdecken und intensiv begrünten Dachflächen sich formal aus den Landschaftslinien der Topografie entwickeln. Durch eine einladende Geste wird der Haupteingang formuliert und ist für die Bade- bzw. Eisportgäste gut auffindbar. Unter der weit auskragenden Dachlandschaft öffnet sich hier der Blick in den Innenraum des Sportparks. Passanten und Spaziergänger können vom Vorplatz bereits einen Blick erhaschen und das lebendige Treiben im Innenraum bestaunen.
An diesem landschaftlich exponierten Ort mit dem erhaltenswerten Baumbestand entwickelt sich konzeptionell wie selbstverständlich das Bild eines Blätterdaches, das in einer spielerischen Abstraktion im architektonischen Raum entsprechend umgesetzt wird. Die Wirkung der Assoziation verspricht hier ein spannendes innenräumliches Erlebnis mit hohem Aufenthaltswert für die Bade- und Eissportgäste. Es entsteht eine angenehme warme Haptik im Innenraum des Sportparks an diesem exponierten Ort.

Projektdetails

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