Sporthalle Postbauer-Heng

//Sporthalle Postbauer-Heng
Sporthalle Postbauer-Heng2018-09-13T16:38:48+00:00

Projektbeschreibung

1. Preis Integrierter Planungswettbewerb zum Neubau der Sporthalle [2014]

Die Farbe Rot als Symbol und Wirkung für Tatendrang, Bewegung und Aktivität. Der Standort der neuen Sporthalle in Postbauer-Heng befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Stadtkern und Rathaus. Durch die exponierte Lage wird die Halle weithin sichtbar sein und als architektonisches Wahrzeichen Orientierung geben. Die städtebauliche Situation wird in einem klaren, selbstbewussten, kompakten und nach allen Seiten orientierten Hallenkörper widergespiegelt.

Schwebende Dachscheibe Konzeptioneller Grundgedanke bildet die auskragende „Dachscheibe“, die durch die allseitig verglasten Außenfassaden über der Landschaft zu „schweben“ scheint. Die Vegetation sowie die bestehenden Bäume reflektieren sich in den Glasflächen, so dass die Gebäudehülle beinahe immateriell wirkt. Die „schwebende Dachscheibe“ bildet das neue architektonische Wahrzeichen des Ortes. Das Volumen der Sporthalle wird durch die Absenkung des Spielfeldes und der Umkleidebereiche angemessen reduziert und fügt sich dadurch harmonisch in die kleinteilige städtebauliche Situation ein.

Raum-Textur-Farbe Die klare architektonische Gliederung findet ihre Entsprechung in der funktionalen Aufteilung mit der Zuschauerebene in Ebene 1 und der Sportebene in Ebene 0 sowie in der Umsetzung der gewählten Materialien in Bezug auf die innenräumliche Wirkung Ihrer Textur und Farbe. Für die Arena mit Sportboden, Prallwänden und Teleskoptribünen sowie allen Böden und Wänden der „Funktionsspange“ in Ebene 1 haben wir bewusst eien intensiv roten Farbton gewählt, der wie ein „Überwurf“ alle Teile bedeckt und zusammenhält. Rot steht für uns für Tatendrang, Bewegung, Aktivität und Sport. Es entsteht eine Abstraktion, welche die Plastizität des Körpers hervorhebt und in einem spannenden Dialog unter der schwebenden Dachscheibe die räumliche Verbindung zum Landschaftsraum eingeht.

Tragwerk: Furche Geiger Zimmermann, Köngen

Projektdetails

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